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Im Alltag
... bin ich Mitte 40 und habe einen ganz "normalen" Bürojob gelernt, damit verdiente ich lange Zeit meinen Lebensunterhalt. Seit Anfang diesen Jahres konzentriere ich mich ausschliesslich auf Familie, Weiterbildung und Praxis.
Ich bin Mutter einer zwölfjährigen Tochter, lebe in einer langjährigen Beziehung und verbringe gerne Zeit in meinem wilden Kräutergarten oder auf langen Spaziergängen im Wald oder im Ried. Raubvögel und das Sammeln von Federn sind meine Passion.
Zu unserem Haushalt gehören ein Königspudel (das vielgeliebte und anstrengende Riesenschlitzohr), ein Collie (das sensible und liebevolle Seelchen), eine junge schwarz/schildpattfarbige Katze (das ausgeglichene, selbstsichere und freiheitsliebende Raubtier), ein grauweisser Kater (das liebenswerte Schusselchen) und eine dunkelgrau/weisse Katze (das einzige "normale" Tier im Haushalt).
Ich fotografiere viel und bin auch gerne am PC. Fast alle Bilder sind von mir. Die Homepage habe ich in stundenlanger Arbeit ganz alleine auf die Beine gestellt.

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(der riesige Tigerpython auf meinen Schultern, ein
langgehegter Traum wurde mir August 2011 erfüllt)

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(erschöpft und glücklich am Ziel des Inka-Trails angekommen,
ich bin bis an meine Grenzen gegangen und ein bisschen
drüber hinaus. Peru 2011) |
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Der lange Weg zum Schamanismus

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Mit der Geburt meiner Tochter im Jahre 2000 fingen die grossen Veränderungen an, mein bedächtiges und "sicheres" Leben mit der vorhersehbaren Zukunft verpuffte.
Privat und beruflich hatte ich sehr schwierige und anstrengende Zeiten durchzustehen. Mein Leben wurde auf den Kopf gestellt, ich konnte mich nur noch von Tag zu Tag hangeln und schauen, dass ich überlebe und gleichzeitig die Verantwortung für mein Kind wahrnehmen kann.
Ich suchte Trost und Sinn und wurde nie richtig fündig, immer war das Gefühl da, dass etwas fehlt und dass ich weitersuchen muss. Viele Wege bin ich gegangen, habe unterschiedlichste Bereiche kennenlernen dürfen und mich je nachdem verschieden tief darauf eingelassen: Astrologie, Nummerologie, Farbenlehre, Chiromantie, Aromatherapie, Tarot, Pendeln, Kräuterkunde, Familienstellen, Tai Chi, Feng Shui, ... das sind einige davon.
Einiges habe ich mittlerweile vollkommen losgelassen, weil es für mich nicht das Richtige war, anderes kann ich gut in meine Arbeit einbauen.
Es war so, wie man es immer liest, wenn der Schüler soweit ist, dann lässt sich der Lehrer von ihm finden. Als ich meinen ersten indianischen Lehrer traf, Georges Standing Bear, begann mein neues Leben.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Ich traf liebevolle Menschen aus entfernten Ländern mit unterschiedlichem Hintergrund. Die Grenzen verwischten, Distanz war kein Thema mehr. Das Herz trat in den Vordergrund, Gefühle wurden wichtig. Vertrauen lernen.
Ich erkannte auf einmal den Sinn in meinem Leben und sah meine Herkunft und meine Aufgabe. Der Blick klärte sich, ich lernte, mit dem Herzen zu sehen.
In dem Augenblick, in dem ich mich bereit erklärte, anderen Menschen zu helfen und meine Berufung anzuerkennen, bin ich bewusst in den mir vorbestimmten Weg eingebogen. Das fühlt sich gut und richtig an, es macht mich glücklich und zufrieden. Nach vielen Jahren des Herumirrens bin ich angekommen auf meinem Weg.

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(Am Saqsaywaman, auf den Hügeln oberhalb von Cusco. Eine fantastische Energie, tief beeindruckende Bauten, starke Kraftplätze und eine atemberaubende Aussicht von oben auf Cusco. Peru 2011)
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